
Der BTA® Abfall Pulper – Kernkomponente der hydromechanischen Aufbereitung
Der BTA® Abfall Pulper ist zentraler Bestandteil jeder BTA Abfallaufbereitung. Er wurde vor allem entwickelt, um drei Ziele zu erreichen:
- Die Auflösung und Zerfaserung
möglichst aller vergärbarer Organik zur nachfolgenden Biogasproduktion - Die Abtrennung nicht vergärbarer “schwerer” Anteile
(Steine, Knochen, Glas, Batterien, metallische Objekte etc.) - Die Abtrennung nicht vergärbarer “leichter” Anteile
(Textilien, Holz, Plastik, Folien etc.)
Der BTA® Abfall Pulper macht sich die natürlichen Kräfte des Auftriebs und der Sedimentation zur Auftrennung des Abfallgemischs in seine Fraktionen zunutze. Hierzu wird der Abfall nach einer groben Vorzerkleinerung im BTA® Abfall Pulper mit einer Prozesswasservorlage vermengt.
Allerdings geht das Prinzip des BTA® Abfall Pulpers über dieses Vermischen hinaus und bündelt zusätzlich die eingetragene Rührenergie, um Biomasse schnell und effektiv zu zerfasern und aufzulösen.
Entscheidendes Produkt ist somit eine leicht handhabbare, pumpfähige Organik-Suspension, die 90% der vergärbaren Biomasse-Bestandteile des Abfalls enthält.
Störstoffe werden effizient und schonend mit Hilfe einer am Boden des Pulpers befindlichen Schleuse für die Schwerfraktion (Metall, Knochen, Glas, Steine, Batterien etc.) und eines Rechens für die Leichtfraktion (vorwiegend Plastik, Holz, Textilien, Folien etc.) entfernt.
Die Schwerfraktion wird über eine Klassierschnecke in einen bereitstehenden Sammelcontainer transportiert. Die Leichtfraktion wird über einen Trichter in eine Rechengutpresse abgeworfen, in der es auf einen TS-Gehalt von ca. 35-40 % entwässert wird.
Die Organik-Suspension wird durch ein Lochsieb abgezogen. Sie enthält entsprechend noch Sand und feine sedimentierbare Teilchen und wird im nächsten Schritt dem BTA® Grit Removal System zugeführt. Richtig ausgeführt, ist das Prinzip des BTA® Abfall Pulpers die effizienteste Art der Abfallauftrennung mit dem Ziel der maximalen Biogasproduktion.
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